Was heißt eigentlich "Pfadfinder sein"?

Bei "Pfadfinder" denken einige Menschen leider immer noch ausschließlich an "mit einem Kompass durch den Schlamm robben","Würmer essen", "Omis über die Straße helfen - ob sie wollen oder nicht" ...

Aber was steckt wirklich hinter dem Pfadfindergedanken?

Pfadfinder sein heißt...

Der Gründer der Pfadfinderbewegung, Lord Robert Baden-Powell, prägte bereits die drei Prinzipien der Erziehung in der DPSG:

  1. "Paddle your own kanoe"
    Kinder und Jugendliche sollen zunehmend eigenständig entscheiden und handeln können.
  2. "Learning by doing"
    Dieses Konzept der aktiven Erziehung will es jungen Menschen ermöglichen, aus Erlebnissen und Erfahrungen einen Gewinn an Kenntnissen, Fertigkeiten und Lebenseinstellungen zu ziehen. Entdecken, Erproben und Handeln fördern den Prozess, sich der Welt mit offenen Augen zuzuwenden.
  3. "Look at the boy/girl"
    Unsere Arbeit orientiert sich an den Bedürfnissen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Ihre Entwicklung und Interessen stehen im Vordergrund pfadfinderischer Erziehung.

"Verlasst die Welt ein bisschen besser, als ihr sie vorgefunden habt...", sagte Lord Baden-Powell - ein Satz, der den DPSGlerInnen als Leitwort gilt.
Sie sind "allzeit bereit" zu Solidarität und Engagement - auch über ihre nächste Umgebung hinaus.
Entwicklungsarbeit, Interkulturelles Lernen und Behindertenarbeit sind die drei Schwerpunkte des verbandlichen Engagements, an das auch die Jüngsten schon spielerisch und immer ihrem Alter entsprechend herangefürt werden - wobei natürlich der Spaß immer auch groß geschrieben wird.

Da die DPSG ein katholischer Verband ist, sind die Stämme in der Regel auch an Kirchengemeinden angeschlossen und begreifen sich als ein Verband in der Kirche, der aber durchaus Raum lässt für andere Konfessionen und Religionen.